27.02.-01.03.2018

Bei GP Joule

Vortrag über die Region Heide

Abschließendes Gruppenfoto in Hamburg

17 VertreterInnen des Energieparks Bruck/Leitha waren für volle drei Tage auf Klausur bei den innovativsten und herausragendsten Projekten in Nord-Deutschland.
Gestartet wurde mit einem Impulsvortrag der Abteilung für Energie- und Umweltmanagement der Universität Flensburg. Die Fragestellungen lagen bei der aktuellen energiepolitischen Situation in Schleswig-Holstein, den politischen Rahmenbedingungen und vor allem dem Umgang mit bottom-up-Bewegungen zum Erreichen der Energieziele für Deutschland.
Tag zwei war geprägt von den Akteuren der Energiewende: Frau Knackfuß von watt_2.0 wurde dazu ebenso eingeladen wie Herr Steinau - der Unternehmenssprecher der GP Joule GmbH. Ein spannender Vortrag bei der Entwicklungsagentur Region Heide zu deren Projekt Entree100 rundete diesen Tag ab. Der Tenor unisono: Ja, die Energiewende ist möglich! Neben einem breiten Einsatz Erneuerbarer Energie liegt das Hauptaugenmerk auf Sektorkopplung - und im Fall von Deutschland auf Wasserstoff. Dies aufgrund der zu Österreich unterschiedlichen Regulierung im Netzbereich (wodurch die bestehenden EE-Anlagen auch bei Abschaltung Entgelte für potenzielle Produktion erhalten). In Österreich ist dies gegensätzlich, da die EE-Betreiber den Netzausbau vollständig selbst finanzieren und Abschaltungen praktisch nicht vorkommen.
Der Innovationsstandort Hamburg-Reitbrook der eon/Hanse Werk zeigte auf, was im Brucker Bezirk schon gang und gebe ist - Algenproduktion, Windkraft, Solarthermie und PV runden das Portfolio neben Kleinwasserkraft und Fernwärme ab.
Die VertreterInnen des Energieparks fuhren mit vielen spannenden neuen Ideen zurück, aber auch mit dem Wissen, bereits auf einem sehr guten Weg Richtung Energiewende und -autarkie zu sein.